Jan Martens – „THE COMMON PEOPLE“ / Düsseldorf


Jan Martens

„THE COMMON PEOPLE“ Uraufführung – Harmols und Banal

Do 12.05. + Fr 13.05. Kommen und Gehen von 19:00 bis 22:00, tanzhaus nrw

Das Banale als  Subjekt künstlerische Reflexion kann vollkommen eine Interessante Thema sein. Dennoch, um das Reflexion bei dem Betrachter zu provozieren, das Banale  bedarf eine Intervention indem der Künstler an das von ihm ausgewählte Thema ausüben muss. Voyeurismus kann als künstlerische Stilmittel vollkommen funktionieren und hat innerhalb des Kunstgeschichte einen anerkannter Platz. Nicht nur die realistische Bilder von Edward Hopper beweisen das sonder schon viel früher, in die Renaissance haben die Maler das unbemerkte Blick als   Ausgangspunkt für Künstlerisch stark aussagende Bilder, benutzt. Das der Smartphone weit davon entfernt ist um uns das potenziale voyeuristische Bild zu liefern ist ziemlich klar nicht nur weil das Objekt  uns minimale Information über jemand in form von kurze  texten oder Ansammlung von beliebige Bilder liefert aber auch wegen seiner nicht visueller Aspekt. In einen Film hat ein Telefon Gespräch geführt aus einem Telefonzelle einen stark filmischen Aspekt während ein Gespräch aus einem Mobil geführt zeigt nur eine Defizit an Visuelle Fantasie des Autor. Genauso wenig künstlerische suggestive Kraft und visueller Sinnlichkeit haben die Smartphones auf Sockel und auf die Bühne gestellt auch mit die Möglichkeit für der Zuschauer in denen nach Inhalt zu suchen. Das Banale bleibt leider Banal und uninteressant.

Das gleiche Eindruck liefern leider auch die  Darsteller der paarweise auf die Bühne treten. Darsteller der nach ästhetisch stereotypische Kriterien ausgesucht wurden; jeder “nicht-Künstler” wurde die genau so paaren um eventuelle Konflikte zu vermeiden. Vielleicht das ist eine von das Problem des Stück und von Martens: er geht Konflikten aus dem Weg. Ich denke an Schliengensief wie er Situationen schaffte  hat wo der sich nicht ganz “wohl” fühlte.  Die “minimale” Anweisungen sind deutlich zu erkennen. Leider im ganzen ist eine Experiment der, nach meine Meinung, nicht funktioniert. Das Banale bleibt auch auf die Bühne Banal. Der Autor, der als Choreograf Kariere in das Kultur Business eine Name sich gemacht hat und dadurch mit Leichtigkeit Finanzierung für seine Projekte bekommen kann, hat natürlich Ansprüche über Choreografie hinaus als Künstler ernst genommen zu werden. Leider, das angeblich aus dem theoretische Standpunkt hinaus relativ interessant Subjekt, ist in Form  wie das Show ausgeführt wurde ziemlich inkonsistent. Die Darsteller wirken leicht pathetisch und linkisch zugleich, dennoch nicht authentisch.  Seit Schliengensief wissen wir wie schwierig ist mit Leier zu arbeiten und damit interessante Kunst Arbeiten zu realisieren.

 

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