RĂMÂNEREA – Der Aufenthalt


25 Januar 2016

RĂMÂNEREA (Der Aufenthalt) 1990

Regia: Laurenţiu Damian

 

 

Gestern bin ins Kino gewesen, in dass Cinemateca Eforie in Bukarest, wo wir der rumänische Film Ramanerea (Der Aufenthalt) gesehen haben. Ein Film der in 1990 gedreht wurde und dessen Autor Laurenţiu Damian, gestern seine 60ste Geburtstag gefeiert hat. Zufälligerweise habe der Autor vor 2 Tagen in rumänische national Fernsehen gesehen wie er der Film das Buddenbrook… blabla  (deutscher Fernsehen Epos) in die Sendung Art Film präsentiert hat. Seiner Kommentar zu der Film habe ich als reine Fernseh-Werbung angenommen, ohne Ansprüche auf künstlerische Film-Kritik.
Sein Diskurs zu seinem Film “Ramanerea” auf die Bühne des schönen alte Kino Eforie, fand ich  sehr moderat, kritisch und interessant, und zeigte eine vorliebe für Literatur, jetzt auch aus der Position des Universität Professor.

Der Film, ist die Geschichte einer arme rumänische Bauer Familie an Jahrhundertwende, der sich das Haus auf ein Hügel gebaut hat und dadurch höher als das Dorf Kirche wurde. Das löst eine Serie von Unglück auf die Familie, was auch dass Thema und die Handlung dem Film ist.

Der Film zeigt dass mystische Praxis der Dorfbewohner im Bezug auf deren Erlebnisse und Religiosität.

Das Dramatische kennt in dieser Film keine Ende sogar der Film selber scheint keine Ende zu haben. Unnötig lang, wäre der richtige Attribut der dass Film allgemein prägt.
Der Film ist einer durchgehender hysterische Anfall, alle in der Film spielende  Darsteller, eigentlich alle damals bekannte rumänische Schauspieler, haben eine gute Portion „Pathos“ zum spielen bekommen. Ich könnte mir vorstellen das deren freie Beteiligung an der Film, wurde mit die Möglichkeit bezahlt, das jeder Schauspieler sich eine Szene selbst gestalten darf. Dadurch sind endlosen Monologen entstanden in dem die Schauspieler deren Narzisstische Potenzial maßlos zur Schau stellen. Muss an dass Verhältnis denken der Roland Barthers erwähnt, der in dass bürgerliche Theater zu sehen ist, wo dem Schauspielern ein Übermaß an körperliche Einsatz zeigen um der Zuschauer dass Gefühl geben zu können dass er was für sein Geld bekommen hat, das dem Schauspielern dafür was leisten.

Sonst zitiert der Autor fleißig aus  Tarkowski, in dem er weinende Wände, verlassene Kirchen und Ruinen zeigt begleitet von die erzählende Stimme in off. Leider sind diese Bilder im Vergleich zu das russische Vorbild, kausal eingesetzt, deren Präsenz in Film basiert immer auf dramaturgisch Kausalität und nicht wie bei Tarkowski als filmische Metapher eingesetzt.

Der Film ist ein Dokument und zeigt ein isolierter Autor der so gut ästhetisch wie ideologisch unter eine große Konfusion gelitten zu haben schien, an der Zeit als der Film gedreht wurde. Ich wurde noch dazu sagen das diese Konfusion auch bei Paragianov oder gar bei Tarkowski erkenne. Der letzte schafft dennoch diese Defizite mit originelle künstlerische Interventionen auszugleichen, zu relativieren.

 

 

Rămânerea

Ţara: România

An: 1992

Culoare: color

Tehnică:35 mm (sieht aber nach 16mm aus)

Gen: dramă

Link IMDb: http://www.imdb.com/title/tt0105218/


Regizor: Laurenţiu Damian

Actori: Maia Morgenstern, Mircea Albulescu, Magda Catone, Mitică Popescu, Luminiţa Gheorghiu, Dorel Vişan, George Alexandru, Leopoldina Bălănuţă

Director imagine: Anca Damian

Muzică: Cornelia Tautu

Companie producătoare: Pro Video

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